Die Kampagne

„Zesamme stonn“ – das bedeutet gemeinsam für Toleranz einzustehen, für einen friedlichen Karneval, für eine Stadt die zusammenhält. Doch diese Stadt, die sich so für Weltoffenheit rühmt, die jeden „op de Ärm un an de Hand“ nimmt, wird immer misstrauischer: Nach den Vorfällen zu Silvester sind viele Kölner besorgt, rechtsextreme und gewaltbereite Tendenzen nehmen Deutschland weit zu. Wir wollen zeigen, dass es zu Karneval vor allem um eins geht: Zusammen schunkeln- ohne Abstand-, Lieder mitsingen und ein, zwei Strüssje zugesteckt bekommen, ohne Misstrauen oder Angst. Dabei spielt es keine Rolle, ob man Jedi-Ritter, Prinzessin, Moslem oder Christ ist. Deshalb haben wir eine endlose Menschenkette gebildet, die zeigt, dass wir, Arm in Arm, zusammenstehen. Als Kölner, als Menschen.

Köln ist sich einig: Mir stonn zesamme!

Gemeinsam für Toleranz, gemeinsam gegen Gewalt, und gemeinsam für einen friedlichen Karneval.



Mir stonn zesamme!

  • Museum Ludwig
  • Ulrich Tillmann
  • Lukas Hofmann
  • Dirk Otter
  • Anna Czerlitzki
  • Iris Maczollek
  • Esther Rossenbach
  • Yilmaz Dziewior
  • Nele Rullkötter
  • Anne Niermann
  • Kölnisches Stadtmuseum
  • Stefan
  • Sergi
  • Sascha
  • Ulrike
  • Hendrik
  • Heike
  • Andrea
  • Wibke
  • Monika
  • Mario
  • Bieresel
  • Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln
  • Lannesdorfer Schmuckstücke
  • Claudia Honrath
  • cogitum kreativ gmbh
  • Annathea Brass
  • Julian Wagner
  • Sebastian Brass
  • Elena Roche
  • Kim Schibilla
  • Nikolas Janßen
  • Hamed
  • Paveier
  • Hans-Ludwig „Bubi“ Brühl
  • Sven Welter
  • Klaus Lückerath
  • Markus Steinseifer
  • Detlef Vorholt
  • Johannes Gokus
  • Kölsche Funke rut-wieß von 1823 e.V.
  • Dieter Szary
  • Volker Biermann
  • Toni Oberbörsch
  • Herrmann Klein
  • Eberhard Bodner
  • Frittebud
  • Inga Bertus
  • Andreas Dommershausen
  • Jeffrey Steinebächer
  • Hella von Sinnen
  • Klaus Nierhoff
  • Dagmar "Dada" Stievermann
  • Monika Kleinefenn
  • Maritim Hotel Bonn
  • Marion Suhr
  • Wiesse Müüs e.V.
  • Christoph Wittenbecher
  • Rolf Fendel
  • Alexander Zablinksi
  • Ralf Kröger
  • Roman Wagner
  • Verena Janssen
  • Querbeat
  • Melina
  • Theo
  • Cola
  • Sq
  • Miki
  • Didi
  • Jenny
  • Bene
  • Sonja Akison
  • Springmaus
  • Vera Passý
  • Paul Hombach
  • Norbert Frieling
  • Bernhard Hoëcker
  • Sarah Knott & Marc Nelles
  • Andrea Schug & Pascal Solscheid
  • Iris Marx
  • Simon Schach
  • Hiltrud Passý
  • Bernd Passý
  • Peter Serbee
  • Bieresel
  • Sandro Helm
  • Pertra Dunkelmann
  • Tim Fahlenbok
  • Sascha Floss

Macht mit!

Damit wir mit #zesammestonn möglichst viele Menschen erreichen und ermutigen können, macht mit!

Ob ihr eine Vorbildfunktion einnehmen möchtet als Studentengruppe, Band, „echte Fründe“ oder einfach als jecker Haufen:

Auf unserer Facebook Seite #Zesammestonn könnt ihr ab sofort ganz einfach unter „Besucherbeiträge“ links unten ein Foto oder Selfie hochladen und euch ganz aktiv an der Kampagne beteiligen!

Zeigt, dass auch ihr „zesamme steht“, postet eure Fotos und verlinkt eure Freunde. Die schönsten Fotos teilen wir auf der Kampagnenseite.

Jetzt mitmachen!

Wenn mir uns all he verstonn!

Wenn Sie den Ton an Ihrem PC eingeschaltet haben, hören Sie im Hintergrund nachdenkliche Töne der Kölschen Kult-Band Paveier, den Song „Wenn mir uns all he verstonn“.

Diesen Song schrieb die Band bereits zur Zeit des Birlikte-Festivals in Köln nach einer Diskussion im eigenen Kreis. Darin verarbeiten sie die leider damals schon sehr präsente Ausländerfeindlichkeit. Thema ist aber auch unsere oft mangelnde Aufmerksamkeit denen gegenüber, die sich am Rande unserer Gesellschaft bewegen: Sogenannten „Minderheiten“. Von Menschen, die sich selber unsichtbar machen, klein halten, oder von uns übersehen werden. Weil sie zufällig nicht bei uns geboren wurden, oder einfach weil sie nicht in unser Gesellschaftsbild zu passen scheinen. 

Das Lied setzt ein Zeichen für mehr Offenheit, Toleranz und zwischenmenschliche Aufmerksamkeit. Passender und emotionaler hätte man die Idee unserer Kampagne nicht in Töne fassen können.

Trotz der kurzen Zeit, die wir für die Umsetzung von „Zesamme stonn“ hatten, obwohl fast alle bekannten Teilnehmer sich schon mitten in der Session befanden, mehrere Auftritte am Tag bewältigen, kaum eine Sekunde Zeit haben, kam die Band selbst mit der Idee auf uns zu, uns diesen Song für das Projekt zu leihen und das Projekt auch an anderen Stellen zu unterstützen.

Dafür möchten wir uns in aller Form und von Herzen bedanken:
Musik und Text bilden einen ganz besonderen Schlüssel zu den Herzen der Menschen. Wenn Musiker sich mit den Problemen und Bedürfnissen unserer Gesellschaft auseinandersetzen, ist das nicht nur etwas sehr Schönes, sondern auch sehr wichtig: Es ist berührende Form, Verantwortung zu übernehmen.

Umso mehr gratulieren wir der  Band zu ihren aktuellen großartigen Erfolgen mit dem Hit „Leev Marie“ und sagen Danke, denn:

„Wenn mir uns all he verstonn,
Ärm in Ärm zesamme stonn -
Et is nie zu spät, jet ze donn!"

Paveier – Wenn mir uns all he verstonn!

#zesammestonn – die Idee

Ein Großteil aller Ideen, da bin ich mir sicher, wird niemals umgesetzt. Die Gründe dafür: Keine Zeit, fehlende finanzielle Mittel, oder manchmal auch einfach die Angst, nicht genügend Unterstützung im eigenen Umfeld zu bekommen, damit nicht erfolgreich zu sein.

Die Idee für die Kampagne „Zesamme stonn“ entstand erst Mitte Januar 2016– zeitlich genau zwischen den bestürzenden Ereignissen an Silvester, deren Rattenschwanz an rechter Hetze und Trittbrettfahrerei, folgendem politischem und medialem Versagen - und Karneval.

Hier bei uns im Rheinland, in unserer kleinen Werbeagentur cogitum, sind wir uns einig, dass Karneval vor allem eins bedeutet: zusammen schunkeln, feiern, Kamelle schreien – egal ob als Biene, Prinzessin, Konservativer, Linker, Moslem oder Christ. Dieses Jahr ist die Stimmung eine andere. Viele Kölner haben Vorbehalte, sogar Angst. Rechtsextreme und gewaltbereite Tendenzen nehmen zu. Gleichzeitig fühlen sich viele Menschen, vor allem Frauen, verunsichert und vom Rechtsstaat im Stich gelassen. Die Medien und sozialen Netzwerke quellen über vor radikalen Wortgefechten, die Fronten scheinen sich zusehends zu verhärten. Bei Worten bleibt es oft nicht. Spiegel Online sprach jüngst erst von einem „Graben, der durch Deutschland führt“.

Dagegen wollen, dagegen müssen wir etwas tun. Die wichtigste Frage für uns war: Wie kann man die Menschen hier wieder einen?

Ohne Politik, Religion oder andere Träger im Rücken, sondern wie können WIR, als Kölner, als Menschen, entgegen dem Bild der gespaltenen Gesellschaft wieder als Einheit auftreten? Denn wir sind uns sicher: Man kann auch in dieser Zeit gleichzeitig gegen Gewalt und für Toleranz sein. In Köln, in Deutschland, überall.

Der Kölner Karneval vermittelt genau dieses Gefühl von Zusammengehörigkeit und Gleichheit. Es ist die Zeit im Jahr, in der man wildfremden Menschen in den Armen liegt und „drink doch ene met“ grölt. Selten ist das Gemeinschaftsgefühl so stark wie in diesen Tagen, das Bewusstsein, dass wir alle das gleiche Recht auf Freiheit, Toleranz und Schutz haben.

Wir haben mit Fotos eine endlos lange Menschenkette gebildet: Auf den Bildern werden Sie viele bekannte Gesichter entdecken - ob Hella von Sinnen, Bernhard Hoëcker, Bands wie die Paveier oder Querbeat, traditionelle Vereine wie die Roten Funken oder die Bürgergarde blau gold, das Team des Museum Ludwig, das Kölner Stadtmuseum, die Traditionskneipe „Bieresel“ und viele andere. Alle haben sie sich in dieser kurzen Zeit extra für diese Kampagne fotografieren lassen um zu zeigen, dass Köln sich einig ist. Egal ob als Comedian, Musiker, Funkemariechen oder einfach als Schunkelfreund, Arbeitskollege oder Sitznachbar im Bus– Verantwortung tragen wir alle.

Ob diese Kampagne erfolgreich ist? Wenn auch nur einer einmal mehr nach seinem Schunkelnachbarn schaut, oder auch nur einer in aufgestauter Aggression zögert und sich umdreht und geht - selbst wenn die Aktion nur dazu führt, dass Menschen sich positionieren und den Willen signalisieren, aufeinander zu zugehen, dann war es das alles wert. Eine faire Gesellschaft, eine humane Politik, die die Menschwürde aller gleichermaßen achtet, ein demokratischer Diskurs verschiedener Ansichten und letzten Endes eine Lösung kann nur gemeinsam und friedlich funktionieren.

Allen Mitwirkenden danken wir von ganzem Herzen, dass sie diese Idee kostenfrei unterstützt haben. Wir haben viele großartige Menschen kennengelernt und unser Köln einmal mehr lieben gelernt.

Zuletzt noch ein paar Worte an mein Team: Wir sind bei dieser Kampagne entgegen aller Argumente – viel zu wenig Zeit, komplett zu unseren Selbstkosten – einfach unserem Herzen gefolgt und haben sie umgesetzt. In gerade einmal drei Wochen hat das Team Tag und Nacht, in der Programmierung, dem Design, bei den Fototerminen, an den Texten, der unermüdlichen Akquisition unserer „Gesichter“ nur um der Sache willen Unglaubliches geleistet - Danke Kim, Niko, Sebastian, Hamed, Julian und Elena. Ihr habt die Kampagne durch euren Einsatz überhaupt erst möglich gemacht.

In der Hoffnung, dass wir alle gemeinsam zu einer friedlichen Zukunft, einer toleranten Gesellschaft und einem fröhlichen Fastelovend beitragen können!



cogitum kreativ gmbh



Kontakt

Kontaktanfragen:
info[at]zesamme-stonn.cologne

Presseanfragen:
presse[at]zesamme-stonn.cologne

Impressum

cogitum kreativ GmbH

Thomas-Mann-Straße 45
53111 Bonn

Telefon: +49 (0) 228/2070907-0
Fax: +49 (0) 228/2070907-16
E-Mail: info@cogitum.de
Internet: www.cogitum.de

Geschäftsführung
Annathea Brass
Simon P. Schach

Umsatzsteuer-ID
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß §27a Umsatzsteuergesetz: DE 286162820
Aufsichtsbehörde
Bonn HRB 20149
Haftungsausschluss

Wenn mir uns all he verstonn
Texter: Sven Welter, Johannes Gokus, Klaus Lückerath, Detlef Vorholt, Bodo Schulz, Hans-Ludwig Brühl
Komponist: Sven Welter, Johannes Gokus, Klaus Lückerath, Detlef Vorholt, Hans-Ludwig Brühl
Pavement Musikverlag | 14033688

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